Datenschutz in der IT umsetzen

Datenschutz scheitert selten am Konzept. Er scheitert daran, dass die Anforderungen aus dem Konzept in den Systemen nicht ankommen.

Ihr Datenschutzbeauftragter beschreibt, was zu tun ist: Zugriffe beschränken, Daten löschen, technische Maßnahmen dokumentieren. Umsetzen muss das jemand in der IT. Genau dort bleibt es häufig liegen, weil im Tagesgeschäft anderes vorgeht und weil niemand zuständig ist.

Drei Fragen zu Ihrer Umsetzung

Wann wurde zuletzt überprüft, wer in Ihren Systemen auf welche Daten zugreifen kann? Liegen Auftragsverarbeitungsverträge für alle Dienste vor, die Daten verarbeiten, auch für die Werkzeuge, die einzelne Abteilungen selbst gebucht haben? Und wird das, was nach Ihrem Löschkonzept gelöscht werden müsste, tatsächlich gelöscht?

Diese Fragen lassen sich meist nicht spontan beantworten. Das ist kein Vorwurf: Es sind Aufgaben ohne Termin, und Aufgaben ohne Termin geraten nach hinten.

Womit wir unterstützen

  • Zugriffsrechte: Bestandsaufnahme, Bereinigung und ein Vorgehen, das auch bei Ein- und Austritten trägt
  • Technische Maßnahmen: Umsetzung und Dokumentation dessen, was in Ihrem Verzeichnis steht
  • Löschung: Prüfung, ob sich Ihr Löschkonzept in den eingesetzten Systemen überhaupt abbilden lässt
  • Dienstleister und Werkzeuge: Überblick, welche Dienste bei Ihnen Daten verarbeiten und was dafür vorliegen muss
  • Neue Werkzeuge bewerten: Prüfung vor der Einführung, statt Nachbesserung im laufenden Betrieb
  • Vorbereitung auf Vorfälle: Klärung, wer im Ernstfall was tut und welche Fristen gelten

Wir übernehmen keine Mandate als Datenschutzbeauftragter. Wir sorgen dafür, dass in Ihren Systemen tatsächlich passiert, was Ihr Datenschutzbeauftragter vorgibt.

Einmal aufräumen oder dauerhaft in Ordnung halten

Viele Betriebe beginnen mit einer Bestandsaufnahme: Wir sehen uns an, wie Zugriffe, Löschung und Dienstleister heute geregelt sind, bringen das in Ordnung und dokumentieren es. Danach ist der Stand sauber.

Nur bleibt er das nicht von allein. Mitarbeitende kommen und gehen, Abteilungen buchen neue Werkzeuge, Anbieter ändern ihre Bedingungen. Nach zwölf Monaten stimmt die Dokumentation an mehreren Stellen nicht mehr, ohne dass jemand etwas falsch gemacht hätte.

Das wirksamste Mittel gegen Aufgaben ohne Termin ist ein Termin.

Was in unserer Betreuung bereits mitläuft

Wenn wir Ihre IT betreuen, erheben unsere Systeme einen Teil dieser Punkte ohnehin. Auffälligkeiten melden wir Ihnen, wenn sie auftreten, und nicht erst am Jahresende:

  • Konten, die seit längerer Zeit nicht mehr genutzt werden
  • Zugänge ehemaliger Mitarbeitender, die noch offen sind
  • Gastzugänge und externe Freigaben, die niemand mehr braucht
  • Neue Anwendungen, die sich Zugriff auf Unternehmensdaten geben lassen
  • Weiterleitungen und Postfachfreigaben, die dort nicht hingehören

Die jährliche Durchsicht als Zusatzleistung

Die Erhebung allein beantwortet die entscheidende Frage nicht: Ist ein Zugriff noch begründet, braucht ein neuer Dienst einen Vertrag, lässt sich Ihr Löschkonzept in den eingesetzten Systemen überhaupt abbilden? Das lässt sich nicht automatisieren, dafür braucht es jemanden, der Ihren Betrieb kennt.

Diese Durchsicht buchen Sie als Zusatzleistung zu Ihrem Betreuungsvertrag. Sie umfasst die Bewertung der erhobenen Punkte gemeinsam mit Ihnen, die Fortschreibung Ihrer Dokumentation und einen Bericht, den Sie Ihrem Datenschutzbeauftragten vorlegen können.

Das erspart Ihnen die Übung, Nachweise einmal im Jahr unter Zeitdruck zusammenzusuchen. Was geprüft wurde, liegt dann bereits vor.

Zusammenarbeit mit Ihrem Datenschutzbeauftragten

Wir sprechen die Sprache beider Seiten. Gegenüber Ihrem Datenschutzbeauftragten können wir belegen, wie eine Anforderung technisch umgesetzt ist. Ihnen erklären wir, was eine Anforderung im Betrieb bedeutet und was sie kostet. Das erspart Ihnen die Rolle des Übersetzers zwischen zwei Fachwelten.

Woher unsere Erfahrung stammt

Wir haben über Jahre Unternehmen als externer Datenschutzbeauftragter betreut und kennen die Anforderungen deshalb aus beiden Blickwinkeln. Dazu kommt unser eigenes Informationssicherheitsmanagement, das nach ISO 27001:2022 zertifiziert ist und regelmäßig extern geprüft wird.

Was liegt bei Ihnen offen?

Schildern Sie uns kurz, woran es hakt. Wir sagen Ihnen, was sich mit vertretbarem Aufwand erledigen lässt. Das Erstgespräch ist kostenfrei.

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