Ein Zertifikat an der Wand sagt wenig darüber aus, wie in einem Unternehmen tatsächlich gearbeitet wird. Interessanter ist, was sich dadurch im Alltag ändert.

Unser Informationssicherheitsmanagement ist nach ISO/IEC 27001:2022 zertifiziert. Die Norm beschreibt kein Produkt und keine einzelne Sicherheitstechnik, sondern Anforderungen an ein Managementsystem aus Regeln, Verantwortlichkeiten, Risikobewertung und regelmäßiger Überprüfung. Eine unabhängige Zertifizierungsstelle prüft regelmäßig, ob unser Managementsystem die Anforderungen erfüllt und wir es wirksam betreiben.

Was das für unsere Kunden bedeutet

  • Geregelte Zugriffe: Wer bei uns auf Kundensysteme zugreifen darf, ist festgelegt und nachvollziehbar.
  • Dokumentierte Abläufe: Wichtige wiederkehrende Tätigkeiten sind geregelt und hängen nicht nur von der Erfahrung einer einzelnen Person ab.
  • Klare Zuständigkeiten: Für Sicherheitsthemen gibt es benannte Verantwortliche, nicht nur guten Willen.
  • Umgang mit Vorfällen: Für Sicherheitsvorfälle gibt es festgelegte Abläufe, statt erst im Ernstfall zu entscheiden, was zu tun ist.
  • Dienstleister im Blick: Für externe Anbieter gelten festgelegte Anforderungen, abhängig davon, welche Leistungen und Daten betroffen sind.
  • Regelmäßige Prüfung: Das Managementsystem wird intern und extern überprüft und fortlaufend weiterentwickelt.

Die Zertifizierung bestätigt ein geprüftes Informationssicherheitsmanagementsystem. Sicherheit garantiert sie nicht, und das behauptet auch niemand, der ernsthaft damit arbeitet.

Was sie nicht bedeutet

Die Zertifizierung bezieht sich auf unser Unternehmen, nicht auf Ihres. Sie ersetzt keine Prüfung Ihrer eigenen IT und keine datenschutzrechtliche Bewertung. Außerdem gilt sie für einen festgelegten Geltungsbereich, nicht pauschal für alles.

Sie sagt aber etwas darüber aus, wie wir mit Informationssicherheit umgehen, wenn wir Zugang zu Ihren Systemen und Daten haben. Genau das ist für viele unserer Kunden der entscheidende Punkt.

Wenn Sie selbst Nachweise erbringen müssen

Immer mehr Unternehmen werden von ihren Auftraggebern gefragt, wie ihre IT abgesichert ist und wer daran arbeitet. Wenn dabei ein Teil der IT durch einen zertifizierten Dienstleister betrieben wird, kann dessen Zertifizierung ein Baustein dieser Nachweise sein.

Wir unterstützen Sie dabei, die technische Seite solcher Nachfragen zu beantworten: welche Maßnahmen umgesetzt sind, wie sie dokumentiert werden und was davon Sie vorlegen können. Mehr dazu unter Datenschutz in der IT.

Warum wir diesen Weg gegangen sind

Wir betreuen Unternehmen, bei denen Vertraulichkeit zum Geschäft gehört. Es wäre schwer zu erklären, wenn wir bei unseren Kunden geregelte Zugriffe und dokumentierte Abläufe erwarten, im eigenen Haus aber anders arbeiten.

Fragen zu unserer Zertifizierung?

Wenn Ihr Auftraggeber oder Ihre Aufsicht Nachweise über Ihre Dienstleister verlangt, sprechen Sie uns an. Wir sagen Ihnen, was wir dazu beitragen können.

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